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UUID Generator

Erstell zufällige UUIDs der Version 4 oder zeitlich sortierte UUIDs der Version 7, einzeln oder tausend auf einmal. Formatiere sie so, wie dein Code oder deine Datenbank sie erwartet.

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Letzte Ergebnisse

  1. Hier erscheinen deine letzten 10 Ergebnisse. Sie bleiben nur, bis du die Seite verlässt.

Was eine UUID ist

Eine UUID (Universally Unique Identifier, also eine universell eindeutige Kennung) ist eine 128-Bit-Kennung, geschrieben als 32 Hexadezimalziffern in fünf Gruppen, etwa 705e41a3-d432-4aa9-9ea4-4693bf481eaa. Das Format ist in RFC 9562 festgelegt. Programme nutzen UUIDs als IDs für Datenbankzeilen, Dateien, API-Anfragen und Nachrichten, weil jeder eine erzeugen kann, ohne einen zentralen Server zu fragen, und die Chance, dass zwei gleich sind, zu klein ist, um eine Rolle zu spielen.

Zwei Ziffern jeder UUID haben eine Bedeutung. Die erste Ziffer der dritten Gruppe ist die Version, eine UUID der Version 4 hat dort also immer eine 4 und eine UUID der Version 7 eine 7. Die erste Ziffer der vierten Gruppe ist die Variante, bei Standard-UUIDs immer 8, 9, a oder b.

So nutzt du den UUID Generator

  1. Wähl unter Version die Option Version 4 (zufällig) oder Version 7 (zeitlich sortiert).
  2. Stell unter Wie viele ein, wie viele UUIDs du willst. Du kannst bis zu 1.000 auf einmal erzeugen. Voreingestellt sind 5.
  3. Wähl dein Format unter Optionen:
    • Großbuchstaben für große A bis F.
    • Bindestriche ist standardmäßig an. Schalte es aus für eine Zeichenfolge mit 32 Zeichen.
    • {Klammern} setzt jede UUID in geschweifte Klammern, wie unter Windows und in der Registry üblich.
  4. Wähl unter Ergebnisse getrennt durch ein Trennzeichen. Zeilenumbruch ist voreingestellt.
  5. Klicke auf UUIDs generieren und dann auf Kopieren.

Deine letzten zehn Reihen bleiben unter Letzte Ergebnisse, bis du die Seite verlässt. Mit Leeren entfernst du sie früher.

Beispiele

Alle diese UUIDs hat der Code hinter dieser Seite erzeugt.

Art Ergebnis
Version 4 e38501ee-d339-416b-844d-8f8097d4e108
Version 4 6da6c7c6-45bd-4fbe-9157-75b93f5d4eca
Version 4, Großbuchstaben 21EDC604-4719-4C22-8C19-4D38BE092E26
Dieselbe UUID, ohne Bindestriche 21edc60447194c228c194d38be092e26
Dieselbe UUID, Großbuchstaben und {Klammern} {21EDC604-4719-4C22-8C19-4D38BE092E26}
Version 7, erstellt am 4. Oktober 2026 um 09:30:00 UTC 01a1063f-b1c0-70fc-824b-fa11b7884e75
Version 7, dieselbe Millisekunde 01a1063f-b1c0-70fd-bed4-76f914df62b9
Version 7, eine Millisekunde später 01a1063f-b1c1-70e3-a5b6-6a2269239f64

Die IDs der Version 7 haben dieselben ersten 12 Ziffern. Diese Ziffern sind der Zeitstempel, 01a1063fb1c0 in Hexadezimal, also 1791106200000 Millisekunden seit dem 1. Januar 1970. Das ist genau der 4. Oktober 2026 um 09:30 UTC, in Deutschland wegen der Sommerzeit 11:30 Uhr.

So funktioniert es

Version 4. Das Tool ruft crypto.randomUUID() auf, die eingebaute UUID-Funktion des Browsers. Sie füllt 122 Bit aus einer kryptografisch sicheren Zufallsquelle und setzt die Bits für Version und Variante.

Version 7. Die ersten 48 Bit sind die aktuelle Unix-Zeit in Millisekunden. Danach folgen die Versionsziffer und 12 weitere Bit, dann die Variante und 62 Zufallsbits. Erzeugst du viele IDs in derselben Millisekunde, dienen die 12 Bit nach der Version als Zähler, der jedes Mal um eins steigt. So bleibt eine Reihe streng geordnet: Sortierst du die Liste als Text, bekommst du die Reihenfolge, in der sie erstellt wurde. Die Zufallsbits stammen aus crypto.getRandomValues.

Welche Version solltest du nehmen?

  • Version 4 ist die sichere Standardwahl, wenn du einfach eine eindeutige ID brauchst. Sie verrät nichts darüber, wann oder wo sie erstellt wurde.
  • Version 7 ist eine gute Wahl für Primärschlüssel in Datenbanken. Neue Zeilen landen am Ende des Index statt an zufälligen Stellen, das hält Indizes meist kompakt und Einfügungen schnell. Der Nachteil: Jeder, der die ID sieht, kann ihren Erstellungszeitpunkt ablesen. Wenn eine ID zum Beispiel in einer URL sichtbar ist und der Zeitpunkt Rückschlüsse auf eine Person erlaubt, ist Version 4 die datensparsamere Wahl.

Tipps und Grenzen

  • Speichere UUIDs in einer eigenen Spalte, wenn deine Datenbank einen passenden Typ hat, etwa uuid in PostgreSQL. Das braucht 16 Byte statt 36 Zeichen Text.
  • Kleinbuchstaben sind die Standardform. UUIDs unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, RFC 9562 schreibt aber Kleinbuchstaben für die Ausgabe vor. Nimm Großbuchstaben nur, wenn ein System sie verlangt.
  • Kein Geheimnis. Verwende UUIDs nicht als Passwörter oder Links zum Zurücksetzen. Nimm den Passwort Generator für alles, was schwer zu erraten sein muss.
  • Du brauchst einen Fingerabdruck statt einer ID? Ein Hash wie MD5 oder SHA-256 kennzeichnet Inhalte. Probier den MD5 Hash Generator.
  • Testdaten. Für erfundene Netzwerkadressen zu deinen IDs nimm den Zufällige IP-Adresse Generator.

Andere Wege, eine UUID zu erzeugen

Kommandozeile. Unter macOS und den meisten Linux-Systemen gibt uuidgen eine neue UUID aus. In PowerShell nimmst du New-Guid oder [guid]::NewGuid().

JavaScript. crypto.randomUUID() funktioniert in modernen Browsern und in Node.js.

Python. import uuid und dann uuid.uuid4(). Python 3.14 bringt außerdem uuid.uuid7().

Datenbanken. PostgreSQL hat gen_random_uuid() für Version 4, Version 18 ergänzt uuidv7(). SQL Server hat NEWID().

Excel. Eine eingebaute UUID-Funktion gibt es nicht. Erzeuge hier eine Liste, kopiere sie und füge sie in eine Spalte ein.

UUID Generator: Fragen und Antworten

Was ist der Unterschied zwischen UUID v4 und v7?

Eine UUID der Version 4 ist fast vollständig zufällig. Eine UUID der Version 7 beginnt mit dem Zeitpunkt ihrer Erstellung in Millisekunden, gefolgt von Zufallsbits. IDs der Version 7 lassen sich in der Reihenfolge ihrer Erstellung sortieren und eignen sich deshalb besser als Datenbankschlüssel.

Ist eine UUID dasselbe wie eine GUID?

Ja, für die Praxis schon. GUID ist der Name, den Microsoft verwendet. Windows-Programme zeigen GUIDs oft in Großbuchstaben und in geschweiften Klammern, etwa {21EDC604-4719-4C22-8C19-4D38BE092E26}. Schalte Großbuchstaben und {Klammern} ein, um diese Schreibweise zu bekommen.

Können zwei erzeugte UUIDs jemals gleich sein?

Theoretisch ja, praktisch nein. Eine UUID der Version 4 enthält 122 Zufallsbits. Die Zahl der möglichen Werte ist so groß, dass eine Wiederholung kein echtes Risiko ist, solange eine gute Zufallsquelle verwendet wird. Diese Seite nutzt den kryptografischen Generator des Browsers.

Kann ich eine UUID als Passwort oder geheimes Token verwenden?

Besser nicht. Eine UUID soll eindeutig sein, nicht geheim, und UUIDs der Version 7 verraten, wann sie erstellt wurden. Für Geheimnisse nimm den Passwort Generator oder eine eigene Funktion für Tokens.

Werden die UUIDs gespeichert oder irgendwohin gesendet?

Nein. Sie entstehen in deinem Browser und werden nie hochgeladen. Die Liste Letzte Ergebnisse liegt nur im Arbeitsspeicher und verschwindet, wenn du die Seite verlässt.