Was der Generator macht
Er erzeugt zufällige IP-Adressen. Wähl IPv4, die vertrauten vier Zahlen wie 135.68.115.145, oder IPv6, die längere hexadezimale Form wie 21ad:631c:53d2:d8e3:2eda:4eb0:9613:bd98. Du kannst nur öffentliche Adressen, nur Adressen aus privaten Netzen oder beliebige Adressen anfordern und bis zu 1.000 auf einmal erzeugen.
Entwickler füllen mit zufälligen Adressen Testdatenbanken, prüfen, ob Formulare und Validatoren jedes gültige Format annehmen, testen Log-Parser und Firewall-Regeln und schreiben Beispiele. Auszubildende und Studierende üben damit das Bilden von Subnetzen.
Für Testdaten gibt es in der EU noch einen weiteren guten Grund: IP-Adressen können personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO sein. Wer statt echter Adressen aus Logs zufällige nutzt, hat in Testumgebungen ein Datenschutzproblem weniger.
Die Adressen entstehen in deinem Browser. Das Tool kontaktiert keine davon und sendet nichts über das Netzwerk.
So nutzt du ihn
- Klicke unter Version auf IPv4 oder IPv6. Ein Wechsel der Version erzeugt sofort eine neue Reihe.
- Wähl einen Adressbereich:
- Nur öffentliche (private und reservierte überspringen), die Voreinstellung.
- Nur private (LAN, Unique Local) für Adressen in Heim- und Büronetzen.
- Beliebige Adresse, die jeden möglichen Wert erlaubt.
- Stell unter Wie viele ein, wie viele Adressen du willst. Voreingestellt sind 10, die Grenze liegt bei 1.000.
- Bei IPv6 schaltest du Vollständige IPv6-Form ein, wenn jede Gruppe ausgeschrieben sein soll. Bei IPv4 ist die Schaltfläche ausgegraut.
- Wähl unter Ergebnisse getrennt durch ein Trennzeichen. Zeilenumbruch ist voreingestellt.
- Klicke auf Adressen generieren und dann auf Kopieren.
Deine letzten zehn Reihen bleiben unter Letzte Ergebnisse, jede mit einer Schaltfläche zum Kopieren, bis du die Seite verlässt oder auf Leeren klickst.
Beispiele
Diese Ergebnisse stammen aus echten Durchläufen des Codes hinter dieser Seite.
| Einstellungen | Ein Durchlauf ergab |
|---|---|
| IPv4, nur öffentliche | 135.68.115.145, 32.97.85.245, 120.174.184.237 |
| IPv4, nur private | 10.125.216.44, 10.219.46.158, 10.9.72.248 |
| IPv4, beliebige Adresse | 170.62.138.27, 121.245.231.165, 143.171.94.124 |
| IPv6, nur öffentliche | 21ad:631c:53d2:d8e3:2eda:4eb0:9613:bd98 |
| IPv6, nur öffentliche | 2258:9a97:b7c7:f511:216c:969:b5ff:557d |
| IPv6, nur private | fd6e:3736:baea:555:1499:7806:3b7a:b276 |
| IPv6, beliebige Adresse | ecbd:c4a8:4f41:64fe:3e7d:1b1b:27cc:5f17 |
| IPv6, nur öffentliche, vollständige Form | 2bd5:8531:03d4:eefc:9d19:9295:d31f:0a45 |
Schau dir die zweite IPv6-Zeile an. Die Gruppe 969 ist eigentlich 0969. Die Kurzform lässt führende Nullen weg, und eine Folge ganzer Nullgruppen wird durch :: ersetzt. Aus 2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0001 wird so 2001:db8::1.
So funktioniert es
Eine IPv4-Adresse ist eine 32-Bit-Zahl, eine IPv6-Adresse eine 128-Bit-Zahl. Das Tool bittet die sichere Zufallsquelle deines Browsers, crypto.getRandomValues, um so viele Zufallsbits und schreibt sie in der üblichen Schreibweise.
IPv4, nur öffentliche. Ein zufälliger 32-Bit-Wert wird gezogen. Fällt er in einen Block für besondere Zwecke, wird er verworfen und neu gezogen. Übersprungen werden:
- 0.0.0.0/8 („dieses Netz“)
- 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16 (private Netze)
- 100.64.0.0/10 (gemeinsam genutzter Adressraum von Providern)
- 127.0.0.0/8 (Loopback) und 169.254.0.0/16 (Link-Local)
- 192.0.0.0/24, 192.0.2.0/24, 198.51.100.0/24 und 203.0.113.0/24 (Protokoll- und Dokumentationsbereiche)
- 192.88.99.0/24 und 198.18.0.0/15 (alte Relay- und Benchmark-Bereiche)
- 224.0.0.0/4 (Multicast) und 240.0.0.0/4 (reserviert, einschließlich 255.255.255.255)
Verwerfen und neu ziehen hält jede verbleibende öffentliche Adresse gleich wahrscheinlich.
IPv4, nur private. Das Tool zieht eine Adresse aus den drei privaten Blöcken zusammen. Jeder Block bekommt einen Anteil im Verhältnis zu seiner Größe, deshalb hat jede private Adresse dieselbe Chance.
IPv6, nur öffentliche. Die Ergebnisse bleiben im Global-Unicast-Raum 2000::/3, die erste Gruppe beginnt also mit 2 oder 3. Das Tool überspringt 2001::/23 (Protokollzuweisungen), 2001:db8::/32 und 3fff::/20 (Dokumentation) sowie 2002::/16 (6to4).
IPv6, nur private. Die Ergebnisse sind Unique Local Addresses in fd00::/8, der Hälfte von fc00::/7, die für lokal vergebene Netze gedacht ist.
Tipps und Grenzen
- Nur für Testdaten. Hier erzeugte öffentliche Adressen können echten Netzen gehören. Schick keinen Datenverkehr an sie.
- Für Dokumentationen nimmst du die Bereiche, die für Beispiele reserviert sind: 192.0.2.0/24, 198.51.100.0/24, 203.0.113.0/24 oder 2001:db8::/32 in Anleitungen und Screenshots.
- Duplikate. Adressen werden unabhängig voneinander gezogen. Bei Milliarden möglicher Werte ist eine Wiederholung in einer kleinen Reihe sehr unwahrscheinlich, das Tool verhindert sie aber nicht.
- Vergeben oder nicht. Nur öffentliche bedeutet „nicht in einem besonderen Block“. Ob eine Adresse tatsächlich an jemanden vergeben ist, prüft das Tool nicht.
- Binär üben. Um eine Adresse als Bits zu sehen, wandle jede Zahl mit dem Binärcode Übersetzer um. 10 ist zum Beispiel 00001010.
Andere Wege zu zufälligen IP-Adressen
Python. ipaddress.IPv4Address(random.getrandbits(32)) erzeugt eine beliebige IPv4-Adresse, ipaddress.IPv6Address(random.getrandbits(128)) eine beliebige IPv6-Adresse. Prüf .is_global oder .is_private am Ergebnis und zieh neu, wenn es nicht passt.
Excel oder Google Tabellen. =ZUFALLSBEREICH(1;223)&"."&ZUFALLSBEREICH(0;255)&"."&ZUFALLSBEREICH(0;255)&"."&ZUFALLSBEREICH(1;254) baut in der deutschen Excel-Version eine grobe IPv4-Adresse. In der englischen Version und in Google Tabellen mit englischen Funktionsnamen lautet sie =RANDBETWEEN(1,223)&"."&RANDBETWEEN(0,255)&"."&RANDBETWEEN(0,255)&"."&RANDBETWEEN(1,254). Private oder reservierte Blöcke werden dabei nicht übersprungen.
Faker-Bibliotheken. Pakete für Testdaten in vielen Sprachen enthalten Hilfsfunktionen für IP-Adressen.
Ähnliche Tools
Für eindeutige IDs zu deinen Testdatensätzen nimm den UUID Generator. Für zufällige Portnummern oder andere Werte nimm den Zufallszahlengenerator mit einem Bereich wie 1024 bis 65535.